Prognosewerte vom 1.12.2012
Zweitstimmenanteil:
| CDU/CSU | 36,53% |
| SPD | 28,89% |
| FDP | 4,85% |
| Die Grünen | 16,13% |
| Die Linke | 6,81% |
| Piratenpartei | 3,48% |
| Sonstige | 3,31% |
Koalitionswahrscheinlichkeiten:
| CDU/CSU und FDP | 28,16% |
| CDU/CSU und SPD | 20,02% |
| SPD und Grüne | 51,82% |
Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: SPD und Grüne
Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:
| Die Linke | 95,96% |
| FDP | 46,26% |
| Piratenpartei | 11,28% |
Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:
| Angela Merkel | 48,18% | |
| Peer Steinbrück | 51,82% | |
Die Grünen (+ 1,35%)
Rückblick November:
Die Union verliert im November leicht aber nahezu kontinuierlich und pendelt sich zwischen 36,5% und 37,5% ein. Die SPD bleibt unter der 30%-Marke, bleibt aber beständig zwischen 28,5% und 29,5%. Die FDP rutscht im Verlauf des Monats unter fünf Prozent, jedoch nur minimal. Vorher lag sie minimal darüber. Die Grünen profitieren am Stärksten, halten den gesamten November über das Momentum und stabilisieren sich bei Werten knapp über 16%. Für Die Linke ist der Monat durchwachsen. Mal liegen sie nur knapp über 6%, mal deutlich über 7%. Derzeit pendelt sich bei Partei zwischen 6,5% und 7,0% ein. Die Piratenpartei schaffte es im Monatsverlauf nie vier Prozent zu erreichen und liegt mit derzeit 3,48% deutlich unter der fünf Prozenthürde.
Damit gelang es SPD und Grünen im Rennen um die künftige Regierung, wenn auch nur knapp, die Führung zu übernehmen. Aufgrund der guten Werte der Grünen und der leichten Verschlechterungen für Union und FDP liegen Rot-Grün und Kanzlerkandidat Steinbrück nun mit 51,82% vorne. Ob sie diese Führung halten könnten, liegt allerdings an ihnen selbst. Bei gleichen Modellwerten am Wahltag hätten eine Große Koalition und Angela Merkel die knapp besseren Chancen. Schwarz-Gelb wäre dann aber bereits seit einem halben Jahr aus dem Rennen.
Ausblick Dezember:
Der Dezember könnte, solange keine neue Affäre bekannt wird, dieses Jahr mal wieder ein politisch sehr ruhiger Monat werden. Die großen Entscheidungen im Bundestag wurden in der vergangenen Woche getroffen, die Diskussionen um Peer Steinbrücks "Fehlstart" und künftige Koalitionen sind verstummt. Einzig in Niedersachsen dürfte der Dezember aufgrund der anstehenden Landtagswahl etwas heißer werden. Das vorläufige Aussetzen der Erkundung des Salzstockes in Gorleben kann als Einleitung der heißen Wahlkampfphase gewertet werden. Das Modell kann sich angesichts der ruhigen Lage im Bund trotzdem nicht in den Winterschlaf verabschieden. Möglicherweise sinkt die Chance für einen Bundestagseinzug der Piraten bereits im Dezember auf 0%. Die Linke hingegen könnte in diesem Monat den sicheren Hafen erreichen. Wahlentscheidend aber sind die beiden Parteien nicht. Dazu in Kürze mehr.



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