Mittwoch, 16. Januar 2013

Prognosewerte vom 16.01.2013

Prognosewerte vom 16.01.2013




Zweitstimmenanteil:


CDU/CSU44,68%
SPD21,64%
FDP5,25%
Die Grünen14,88%
Die Linke6,95%
Piratenpartei
3,01%
Sonstige3,59%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:

             
Koalitionswahrscheinlichkeiten:


CDU/CSU und FDP66,48%
CDU/CSU und SPD33,52%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und FDP


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:


Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:



Die Linke100,00%
FDP57,66%
Piratenpartei0,00%



Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:


Modellmomentum:

CDU/CSU (+ 4,17%)

Negativmomentum:

SPD (- 5,79%)

Fünf Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen setzt sich der Absturz der SPD weiter fort. Seit dem letzten Wochenende liegt die Partei im Modell unter ihrem Wahlergebnis von 2009. Mittlerweile ist sie sogar unter 22% gerutscht. In der jüngsten Forsa-Umfrage liegt sie bei 23%. Schwarz-Gelb hat nun eine komfortable 2/3-Chance auf künftiges Weiterregieren.

Die Union verzeichnet erneut einen Höchstwert. 44,68% erreicht sie derzeit im Modell. Das sind satte 2,37% mehr als in der Vorwoche. Von Forsa gibt es momentan 43%. Der Modellwert liegt 4,17% über dem gewichteten Umfragemittel.
5,79% unter ihrem Schnitt liegen die Sozialdemokraten. Sie verschlechterten sich um weitere 2,9% auf 21,64%. 
Die FDP liegt wieder ein Viertelprozent über der Fünfprozenthürde. 0,33% ging es für die Liberalen nach oben. Damit liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Bundestagseinzug jetzt bei 57,66%.
Für die Grünen geht es gegenüber der Vorwoche 0,54% nach oben. Nun erreichen sie 14,88%.
Die Linke verliert erneut leicht. Sie kommt jetzt auf 6,95% -(0,8%). 
Auch die Piratenpartei gibt ein wenig nach und kommt nun auf 3,01% (-0,03%). 
Die Wahlbeteiligung liegt in der Modellberechnung nach wieder bei einem neuen Tiefstwert und nur noch knapp über der von 2009.

Der Bundestrend favorisiert damit deutlich die Union. Für die SPD dürfte das "Projekt 23% + x" längst begonnen haben. Ob dieser eindeutige Trend jedoch auch in Niedersachsen widerspiegeln wird, ist nicht klar. In den aktuellen Umfragen reicht es, wenn auch knapp, noch für eine rot-grüne Mehrheit. Gelingt diese in Niedersachsen aber nicht, dürfte das bürgerliche Lager im Bund bei etwa 50% liegen. Eine Wahlniederlage am Sonntag würde die kommenden Wahlkampfmonate zur Tortur für die SPD machen.

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