Freitag, 22. März 2013

Prognosewerte vom 22.03.2013


Prognosewerte vom 22.03.2013


Zweitstimmenanteil:



CDU/CSU39,60%
SPD23,04%
FDP7,59%
Die Grünen17,41%
Die Linke7,54%
Piratenpartei1,87%
Sonstige2,95%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:

             
Koalitionswahrscheinlichkeiten:


CDU/CSU und FDP47,31%
CDU/CSU und SPD52,69%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:


Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:




Die Linke100,00%
FDP100,00%
Piratenpartei0,00%



Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:




Modellmomentum:

FDP (+ 2,59%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,74%)

Die Option für eine Große Koalition gewinnt weiter an Wahrscheinlichkeit. Die Union verliert gegenüber dem Montag 0,33% und landet nun bei 39,6%. Diese Woche sankt sie erstmalig in diesem Jahr unter die wichtige 40%-Marke und scheint sich auch dort einzupendeln. In den Sonntagsfragen erhält sie bei keinem Institut mehr als 40%.
Für die SPD geht es hingegen wieder aufwärts. Sie gewinnt sowohl in den Umfragen, als auch im Prognosemodell hinzu. Ihr Negativmomentum - also die Abweichung der Modellberechnung vom gewichteten Umfragedurchschnitt - liegt "nur" noch bei -3,74%. Gegenüber dem Montag gewinnen die Sozialdemokraten 0,52% hinzu. Sie kommen jedoch trotzdem nur ganz knapp über 23%.
Der grüne Aufwärtstrend scheint dagegen gebrochen. Die Partei verliert etwas mehr als ein Viertelprozent und landet damit bei 17,41%.
Keine großen Veränderungen gibt es bei der FDP (-0,06%), der Linken (+0,14%) und den Piraten (-0,05%) zu verzeichnen.
Die Große Koalition ist damit, wenn auch nur minimal, wahrscheinlicher als eine Fortführung der schwarz-gelben Koalition geworden.
Nach wie vor aus dem Rennen ist eine rot-grüne Koalition unter einem Kanzler Peer Steinbrück. Wesentlicher Grund dafür bleibt eine deutliche Differenz in der Kanzlerpräferenz zwischen Merkel und ihrem Herausforder, der zwar leicht und stetig in seinen persönlichen Werten hinzu gewinnt, allerdings weiterhin weit hinter Merkel zurückbleibt. Auch eine weitere Verschärfung der Situation in Zypern würde Steinbrücks Chancen nicht allzu stark verbessern.
Spezialisierte Fragen der Demoskopieinstitute stützen in dieser Woche eher die Regierung, da eine deutliche Mehrheit der Deutschen einen strikten Kurs in der Zypernfrage wünscht und sich darüberhinaus um die eigenen Spareinlagen sorgt. Daher ist auch in den kommenden Tagen nicht mit gravierenden Veränderungen in der Prognose zu rechnen.

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