Donnerstag, 23. Mai 2013

Prognosewerte vom 23.05.2013


Prognosewerte vom 23.05.2013



Zweitstimmenanteil:




CDU/CSU 37,9%     +0,3%
SPD 22,6%  
FDP 6,4%       -0,6%
Die Grünen 15,8%          -0,8%
Die Linke 7,6%        -0,1%
Piratenpartei 2,1%       +0,5%
AfD                          3,6%
Sonstige 4,0%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:





Koalitionswahrscheinlichkeiten:


             


CDU/CSU und FDP36,29%
CDU/CSU und SPD63,71%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:




Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:

Die Linke 100%
FDP 100%
Piratenpartei 0%
AfD 0%


Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:



Modellmomentum:

GRÜNE (+ 2,2%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,54%)

Wenig neu macht der Mai. Statt turbulenten Schwankungen erleben wir in der Modellberechnung vier Monate vor der Bundestagswahl weitestgehend Stagnation. Dafür wurden am Modell selbst einige Kleinigkeiten verändert. So wird mit dieser Prognose erstmalig ein Wert für die Alternative für Deutschland ausgewiesen. Außerdem wird ab jetzt bei der Zweitstimmenberechnung auf die zweite Dezimalstelle verzichtet. Ebenfalls neu ist die Grafik über den Verlauf der Zweitstimmenberechnung für die kleineren Parteien.

Die Union konnte trotz Eurohawk-Affäre in den vergangenen zwei Wochen um 0,3% zulegen und liegt nun bei 37,9%. Für die SPD hat sich hingegen nichts verändert. Mit 22,6% bleibt sie unter ihrem Wahlergebnis von 2009. Hauptgrund ist weiterhin die niedrige Kanzlerpräferenz für Peer Steinbrück, die ihre Prognose neben der wahrscheinlich geringen Wahlbeteiligung deutlich nach unten drückt. Die FDP gerät mit einem Abfall von 0,6% auf nun 6,4% in schwere Gewässer, bleibt jedoch nach jetzigem Stand sicher im Bundestag vertreten. Größter Verlierer sind die Grünen, die in allen Umfragen der jüngsten Zeit nachgegeben haben. Dennoch sieht das Modell sie noch 2,2% über dem gewichteten Umfrageschnitt bei 15,8%. Dies ist gleichzeitig aber auch das schlechteste Ergebnis seit mehr als drei Monaten. Die Linke gibt mit 0,1% leicht nach und landet jetzt bei 7,6%. Die Piratenpartei kann zwar mit 0,5% auf 2,1% kräftig zulegen, ist aber weiterhin meilenweit von Bundestagsmandaten entfernt. Die von den Sonstigen Parteien entkoppelte AfD erzielt mit 3,6% zwar einen klar besseren Wert, auch sie hat momentan aber keine Aussicht auf den Parlamentseinzug. Ohne die AfD kommen die anderen Parteien derzeit auf vier Prozent.

Den gesamten Mai über standen die Zeichen gut für eine Große Koalition - und viel Veränderung scheint auch hier nicht in Sicht. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 63,71% wird es dazu kommen. 36,29% verfallen auf eine Fortführung von Schwarz-Gelb, eine rot-grüne Regierungskoalition ist weiterhin klar ausgeschlossen.

Die prognostizierte Wahlbeteiligung liegt momentan knapp unter dem historischen Tief von 2009.

Freitag, 10. Mai 2013

Prognosewerte vom 10.05.2013


Prognosewerte vom 10.05.2013



Zweitstimmenanteil:




CDU/CSU37,55%
SPD22,57%
FDP6,97%
Die Grünen16,55%
Die Linke7,67%
Piratenpartei1,57%
Sonstige7,12%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:


             
Koalitionswahrscheinlichkeiten:


CDU/CSU und FDP33,20%
CDU/CSU und SPD66,80%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:



Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:


Die Linke100,00%
FDP100,00%
Piratenpartei0,00%



Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:


Modellmomentum:

FDP (+ 2,25%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,58%)

Wesentliche Veränderungen in der Prognose betreffen in dieser Woche nur die Union und die Sonstigen Parteien. CDU und CSU rutschen erneut ab, verlieren 0,66% und kommen nur noch auf 37,55%. Mit -1,53% hält die Union derzeit auch einen hohen Negativmomentumwert - ohne die konstant hohen Werte in der Kanzlerpräferenz für Angela Merkel stünde sie noch deutlich schlechter da.
Für die SPD geht es allerdings nicht merklich nach oben. Gerade einmal 0,12% kann die Partei in dieser Woche zulegen und kommt so auf 22,57%. Sie hält noch immer das größte Negativmomentum, wenngleich der Abstand von Modellberechnung und Umfragewerten nahezu wöchentlich kleiner wird.
Die FDP verliert zwar 0,09% gegenüber der Vorwoche, liegt mit 6,97% aber noch weit über der Fünfprozentmarke.
Mit 0,14% konnten die Grünen wieder leicht gewinnen und kommen derzeit auf 16,55%. Damit liegen sie immerhin noch 1,98% über dem gewichteten Umfragedurchschnitt und halten somit das zweitstärkste Momentum hinter der FDP.
Die Linke verliert mit 0,06% nur sehr unwesentlich und kommt in der aktuellen Berechnung auf 7,67%.
Die Piratenpartei kann 0,11% gegenüber der Vorwoche gutmachen, liegt jedoch mit 1,57% außerhalb jeglicher Reichweite zum Bundestag.
Die Sonstigen Parteien, unter ihnen die Alternative für Deutschland, bleiben weiterhin im Aufwind und legen nochmal um 0,44% zu. Mit ihren 7,12% liegen sie derzeit gemeinsam sogar vor der FDP. Nichtsdestotrotz zeichnet sie hier ein Höhepunkt ab, der mit dem sehr kurzen Hype um die AfD zusammenhängt. Da die mediale Aufmerksamkeit merklich abgeschwächt ist, kann auch mit einem baldigen Rückgang an prognostizierten Wählerstimmen für die Sonstigen Parteien gerechnet werden.

Während vor zwei Wochen die schwarz-gelbe Koalition noch eine 2/3-Chance auf Fortführung ihrer Regierungsarbeit hatte, hat sich mittlerweile das Blatt gedreht. 66,8% Wahrscheinlichkeit verfallen nun auf eine Große Koalition, Union und FDP kommen nur noch auf 33,2%. Mit dem sicheren Bundestagseinzug der Liberalen und den schlechten Prognosewerten für die SPD bleibt eine rot-grüne Regierungsmehrheit weiterhin ausgeschlossen.

Die Wahlbeteiligung ist mit rund 72% nun auf dem Niveau, das bereits vor dem letzten Einbruch prognostiziert wurde.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Prognosewerte vom 02.05.2013

Prognosewerte vom 02.05.2013




Zweitstimmenanteil:


CDU/CSU38,21%
SPD22,45%
FDP7,06%
Die Grünen16,41%
Die Linke7,73%
Piratenpartei1,46%
Sonstige6,68%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:


             
Koalitionswahrscheinlichkeiten:


CDU/CSU und FDP41,58%
CDU/CSU und SPD58,42%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:



Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:


Die Linke100,00%
FDP100,00%
Piratenpartei0,00%



Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:


Modellmomentum:

FDP (+ 2,35%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,7%)

Die Zeichen stehen wieder auf Große Koalition. Während die Regierungsparteien zum Teil deutlich in der Prognose verlieren, legen die Oppositionsparteien zu. Für die Union geht es gleich um mehr als 1,5% runter auf 38,21%. Dies ist gleichzeitig der schlechteste Wert in diesem Jahr. Die SPD gewinnt etwa in gleichem Umfang (+1,58%) und erreicht nun 22,45%. Damit liegt sie aber noch immer sowohl unter allen Umfragewerten, als auch unter dem Wahlergebnis von 2009. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Wunschkoalitionspartnern. Während die FDP um 0,32% verliert und nun 7,06% erreicht, legen die Grünen um 0,2% zu und kommen auf 16,41%. Die Linke bleibt nahezu unverändert (-0,04%) und kommt auf 7,73%. Die Piratenpartei erreicht einen neuen Tiefstwert (1,46%). Verharrt sie auch weiterhin auf diesem Niveau, wird sie künftig nicht mehr in der Prognose ausgewiesen. Die Sonstigen Parteien inklusive AfD können noch einmal zulegen und erreichen jetzt zusammen 6,68% (+0,5%).

Damit reicht es für Schwarz-Gelb derzeit nicht mehr. Nur noch 41,58% Wahrscheinlichkeit verfallen auf diese Regierungsoption, 58,42% auf eine Große Koalition. Eine rot-grüne Regierung und eine Kanzlerschaft Peer Steinbrücks bleibt weiterhin ausgeschlossen.

Die Prognosewerte stehen derzeit unter Vorbehalt, da widersprüchliche Angaben zur Kanzlerpräferenz in der aktuellen Forsa-Umfrage bestehen. Auf stern.de wurde mit 56% zu 55% plötzlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Merkel und Steinbrück angezeigt. Dieser Sprung erscheint nicht nur wegen der 111% unrealistisch, weshalb momentan von einem 25%-Wert für Steinbrück ausgegangen wird.