Donnerstag, 2. Mai 2013

Prognosewerte vom 02.05.2013

Prognosewerte vom 02.05.2013




Zweitstimmenanteil:


CDU/CSU38,21%
SPD22,45%
FDP7,06%
Die Grünen16,41%
Die Linke7,73%
Piratenpartei1,46%
Sonstige6,68%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:


             
Koalitionswahrscheinlichkeiten:


CDU/CSU und FDP41,58%
CDU/CSU und SPD58,42%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:



Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:


Die Linke100,00%
FDP100,00%
Piratenpartei0,00%



Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:


Modellmomentum:

FDP (+ 2,35%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,7%)

Die Zeichen stehen wieder auf Große Koalition. Während die Regierungsparteien zum Teil deutlich in der Prognose verlieren, legen die Oppositionsparteien zu. Für die Union geht es gleich um mehr als 1,5% runter auf 38,21%. Dies ist gleichzeitig der schlechteste Wert in diesem Jahr. Die SPD gewinnt etwa in gleichem Umfang (+1,58%) und erreicht nun 22,45%. Damit liegt sie aber noch immer sowohl unter allen Umfragewerten, als auch unter dem Wahlergebnis von 2009. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Wunschkoalitionspartnern. Während die FDP um 0,32% verliert und nun 7,06% erreicht, legen die Grünen um 0,2% zu und kommen auf 16,41%. Die Linke bleibt nahezu unverändert (-0,04%) und kommt auf 7,73%. Die Piratenpartei erreicht einen neuen Tiefstwert (1,46%). Verharrt sie auch weiterhin auf diesem Niveau, wird sie künftig nicht mehr in der Prognose ausgewiesen. Die Sonstigen Parteien inklusive AfD können noch einmal zulegen und erreichen jetzt zusammen 6,68% (+0,5%).

Damit reicht es für Schwarz-Gelb derzeit nicht mehr. Nur noch 41,58% Wahrscheinlichkeit verfallen auf diese Regierungsoption, 58,42% auf eine Große Koalition. Eine rot-grüne Regierung und eine Kanzlerschaft Peer Steinbrücks bleibt weiterhin ausgeschlossen.

Die Prognosewerte stehen derzeit unter Vorbehalt, da widersprüchliche Angaben zur Kanzlerpräferenz in der aktuellen Forsa-Umfrage bestehen. Auf stern.de wurde mit 56% zu 55% plötzlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Merkel und Steinbrück angezeigt. Dieser Sprung erscheint nicht nur wegen der 111% unrealistisch, weshalb momentan von einem 25%-Wert für Steinbrück ausgegangen wird. 

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