Freitag, 10. Mai 2013

Prognosewerte vom 10.05.2013


Prognosewerte vom 10.05.2013



Zweitstimmenanteil:




CDU/CSU37,55%
SPD22,57%
FDP6,97%
Die Grünen16,55%
Die Linke7,67%
Piratenpartei1,57%
Sonstige7,12%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:


             
Koalitionswahrscheinlichkeiten:


CDU/CSU und FDP33,20%
CDU/CSU und SPD66,80%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:



Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:


Die Linke100,00%
FDP100,00%
Piratenpartei0,00%



Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:


Modellmomentum:

FDP (+ 2,25%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,58%)

Wesentliche Veränderungen in der Prognose betreffen in dieser Woche nur die Union und die Sonstigen Parteien. CDU und CSU rutschen erneut ab, verlieren 0,66% und kommen nur noch auf 37,55%. Mit -1,53% hält die Union derzeit auch einen hohen Negativmomentumwert - ohne die konstant hohen Werte in der Kanzlerpräferenz für Angela Merkel stünde sie noch deutlich schlechter da.
Für die SPD geht es allerdings nicht merklich nach oben. Gerade einmal 0,12% kann die Partei in dieser Woche zulegen und kommt so auf 22,57%. Sie hält noch immer das größte Negativmomentum, wenngleich der Abstand von Modellberechnung und Umfragewerten nahezu wöchentlich kleiner wird.
Die FDP verliert zwar 0,09% gegenüber der Vorwoche, liegt mit 6,97% aber noch weit über der Fünfprozentmarke.
Mit 0,14% konnten die Grünen wieder leicht gewinnen und kommen derzeit auf 16,55%. Damit liegen sie immerhin noch 1,98% über dem gewichteten Umfragedurchschnitt und halten somit das zweitstärkste Momentum hinter der FDP.
Die Linke verliert mit 0,06% nur sehr unwesentlich und kommt in der aktuellen Berechnung auf 7,67%.
Die Piratenpartei kann 0,11% gegenüber der Vorwoche gutmachen, liegt jedoch mit 1,57% außerhalb jeglicher Reichweite zum Bundestag.
Die Sonstigen Parteien, unter ihnen die Alternative für Deutschland, bleiben weiterhin im Aufwind und legen nochmal um 0,44% zu. Mit ihren 7,12% liegen sie derzeit gemeinsam sogar vor der FDP. Nichtsdestotrotz zeichnet sie hier ein Höhepunkt ab, der mit dem sehr kurzen Hype um die AfD zusammenhängt. Da die mediale Aufmerksamkeit merklich abgeschwächt ist, kann auch mit einem baldigen Rückgang an prognostizierten Wählerstimmen für die Sonstigen Parteien gerechnet werden.

Während vor zwei Wochen die schwarz-gelbe Koalition noch eine 2/3-Chance auf Fortführung ihrer Regierungsarbeit hatte, hat sich mittlerweile das Blatt gedreht. 66,8% Wahrscheinlichkeit verfallen nun auf eine Große Koalition, Union und FDP kommen nur noch auf 33,2%. Mit dem sicheren Bundestagseinzug der Liberalen und den schlechten Prognosewerten für die SPD bleibt eine rot-grüne Regierungsmehrheit weiterhin ausgeschlossen.

Die Wahlbeteiligung ist mit rund 72% nun auf dem Niveau, das bereits vor dem letzten Einbruch prognostiziert wurde.

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