Sonntag, 9. Juni 2013

Prognosewerte vom 09.06.2013


Prognosewerte vom 09.06.2013



Zweitstimmenanteil:





CDU/CSU38,2%    
SPD23,2%
FDP6,3%    
Die Grünen16,0%         
Die Linke7,3%       
Piratenpartei1,9%      
AfD                        3,2%
Sonstige3,9%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:







Koalitionswahrscheinlichkeiten:


             


CDU/CSU und FDP31,64%
CDU/CSU und SPD68,36%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:



Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:

Die Linke100%
FDP100%
Piratenpartei0%
AfD0%


Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:



Modellmomentum:

GRÜNE (+ 2,44%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,12%)

Weder die Euro-Hawk-Affäre noch das Hochwasser vermögen es, einer Partei Auftrieb zu geben oder sie in den Fluten zu versenken. Beides wirkt sich wie erwartet nicht sonderlich auf die neueren Zahlen der Demoskopieinstitute und ebenso wenig in den Modellberechnungen aus. Und genauso wie Barack Obama seine Wiederwahl nicht Hurrikan Sandy zu verdanken hatte, wird dies auch bei Angela Merkel nicht der Fall sein. Denn die Kanzlerin ist in ihrem Amt weit weniger bedroht als Gerhard Schröder, der vor elf Jahren stark von der Oderflut profitieren konnte. Nichtsdestotrotz sinkt die Kanzlerpräferenz für Angela Merkel dieser Tage leicht, was aber weniger den aktuellen Ereignissen geschuldet ist, als einer konstanten Entwicklung Folge leistet, die den Abstand der Kontrahenten Woche für Woche bis zur Wahl leicht schrumpfen lässt.

Dennoch kann die Union insgesamt in den letzten zwei Wochen leicht zulegen und erreicht nun 38,2% (+0,3%). Trotzdem liegt sie damit 2,2% unter dem gewichteten Umfrageschnitt. Auch für die SPD sehen die Pegelstände in dieser Woche verhältnismäßig gut aus. Sie legt um 0,6% zu und kommt mit 23,2% nun erstmalig nach zwei Monaten über die wichtige Marke von 23%. Für die FDP geht es ein Zehntelprozent nach unten auf 6,3% - damit liegt sie immer noch im sicheren Bereich für den Bundestagseinzug. Mit nun 16% können sich auch die Grünen wieder leicht verbessern (+0,2%). Sie erhalten nach wie vor den höchsten Momentumwert und liegen 2,44% über ihrem Umfrageschnitt. Zwar kommt auch weiterhin die Linke im Modell besser weg als in den Umfragen, sie büßt jedoch 0,3% ein und erreicht nun 7,3%. Ebenfalls abwärts geht es für die Piraten, die 0,2% verlieren und nun auf 1,9% kommen. Die AfD verliert sogar 0,4% und steht jetzt bei 3,2%. Für die verbliebenen Parteien geht es insgesamt 0,1% nach unten auf 3,9%.

Waren die Koalitionswahrscheinlichkeiten in den letzten Tagen noch fast ausgeglichen zwischen schwarz-gelber Regierung und Großer Koalition, kann letztere aufgrund der jüngsten Daten wieder eine deutliche Zweidrittelchance verzeichnen. Rot-Grün hat nach wie vor keine Chance auf die Regierungsbildung - lediglich ein deutliches Abrutschen der FDP und die Gefährdung des Parlamentseinzuges könnte Steinbrück zurück ins Rennen bringen.  

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