Montag, 29. Juli 2013

Prognosewerte vom 29.07.2013


Prognosewerte vom 29.07.2013



Zweitstimmenanteil:




CDU/CSU38,0%     
SPD22,0%
FDP7,2%    
Die Grünen15,3%         
Die Linke7,9%       
Piratenpartei2,2%      
AfD                        3,5%
Sonstige4,0%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:








Koalitionswahrscheinlichkeiten:


             


CDU/CSU und FDP51,61%
CDU/CSU und SPD48,39%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und FDP


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:





Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:

Die Linke100%
FDP100%
Piratenpartei0%
AfD0%


Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:



Modellmomentum:

FDP (+ 2,08%)

Negativmomentum:

SPD (- 2,93%)

Weniger als zwei Monate vor der Bundestagswahl geht es nicht nur für die Parteien in die heiße Phase. Auch an dieser Stelle werden nun nach fast einmonatiger Pause häufiger die aktuellen Prognosewerte veröffentlicht.

Die Union büßt gegenüber der letzten Veröffentlichung drastisch ein und verliert 2,5%. Damit rangiert sie nunmehr bei nur noch 38%. Während sie in den letzten Monaten einen neutralen bis leicht positiven Momentumwert erhielt, sieht das Modell sie nun deutlich unter ihrem Umfragedurchschnitt (38% Modell : 40%:40,44% Umfrageschnitt). Nur die SPD hat einen noch schlechteren Momentumwert.
Sie kommt derzeit auf 22% und kann gegenüber der letzten Berechnung 1,4%. Nichtsdestotrotz wurde ein Wert um 22% bereits lange zuvor prognostiziert.
Das gegenteilige Bild zeigt sich bei den jeweiligen Wunschkoalitionspartner. Zwar verliert die FDP leicht um 0,1 und kommt nun auf 7,2%. Nach wie vor hält sie aber mit 2,08% einen starken Momentumwert. Die Grünen liegen mit einem Momentum von 2,07% knapp dahinter. Sie verlieren jedoch insgesamt stark (-0,9%) und kommen auf 15,3%. Doch auch wenn die Grünen in allen Umfragen nachgegeben haben, sieht das Modell sie noch immer über 15%.
Die Linke weicht nur rund 0,5% von ihrem gewichteten Umfragedurchschnitt ab und kann noch einmal 0,3% auf 7,9% zulegen. Auch für die Piraten geht es gegenüber der letzten Prognose aufwärts: von 1,6% auf nun 2,2%.
Auch die AfD gewinnt deutlich hinzu und kommt nun auf 3,5% (+1,1%). Bei Sonstigen Parteien liegen jetzt bei zusammen 4% (+0,1%).
Damit ergibt sich ein klarer Trend: Während die beiden großen Parteien beide in ähnlichem Umfang in den Umfragen überschätzt werden, profitieren in der Modellberechnung die kleinen Parteien.
Für die Lager ergibt sich so aber kein wesentlicher Unterschied. Nachdem die amtierende Regierungskoalition im vergangenen Monaten fast als designierter Wahlsieger feststand, sind die Chancen für eine schwarz-gelbe Koalition nur noch minimal (51,61%) höher als für eine Große Koalition (48,39%).
Die prognostizierte Wahlbeteiligung verharrt seit einiger Zeit bei einem Wert knapp über 68%. Ein neuer Negativrekord gilt also als sehr wahrscheinlich.
   

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