Mittwoch, 4. September 2013

Prognosewerte vom 04.09.2013


Prognosewerte vom 04.09.2013



Zweitstimmenanteil:




Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:






Koalitionswahrscheinlichkeiten:


             


CDU/CSU und FDP88,40%
CDU/CSU und SPD11,60%
SPD und Grüne0,00%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und FDP


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:





Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:

Die Linke100%
FDP100%
Piratenpartei0%
AfD0%


Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:




Angela Merkel100,00%
Peer Steinbrück0,00%

Kanzlermeter im Verlauf:



Modellmomentum:

FDP (+ 2,24%)

Negativmomentum:

SPD (- 3,55%)

Zwei Wochen sind seit der letzten Veröffentlichung der Prognosewerte vergangen und in nunmehr zweieinhalb Wochen können sie endlich anhand des tatsächlichen Wahlergebnisses überprüft werden. Noch bestehen zumindest bei drei Parteien wesentliche Abweichungen zwischen Prognosemodell und derzeitigen Umfragewerten. Zu Beginn sei heute aber eine Zahl zu nennen, die sich mit den Beobachtungen der Demoskopen deckt: 67,11%, etwas mehr als zwei Drittel. Das ist die vom Modell prognostizierte Wahlbeteiligung. Einigermaßen sicher lässt sich damit sagen, dass sie zwischen 66% und 68% liegen wird. In jedem Fall also ein weiterer Negativrekord.

Bei den beiden großen Volksparteien hat sich zunächst auch nach dem TV-Duell in der Zweitstimmenprognose keine besondere Veränderung bemerkbar gemacht. Die Union legt um 0,3% zu und erreicht jetzt 38,7%. Die SPD verliert 0,1% und liegt jetzt bei 21,3%.
Die FDP gewinnt 0,2% und erreicht 7,8%. Sie hat mit 2,24% die höchste Abweichung nach oben gegenüber dem gewichteten Umfragedurchschnitt. Ebenfalls noch deutlich besser als in den Umfragen, jedoch mit starken Verlusten, landen die Grünen nur noch bei 13,7% (-1,4%). Das ist gleichzeitig für sie der bisher schlechteste Prognosewert. Einen neuen Höchstwert erreicht hingegen Die LINKE mit 8,8% (+0,6%). Für die Piratenpartei geht es wieder nach unten. Sie kommt nur noch auf 2,5% (-0,4%) und wird auch wieder von der AfD überholt. Diese erhält nun in der Berechnung  3,2% (+0,6%), schwankt allerdings von allen Parteien auch am stärksten. Bei den Sonstigen Parteien veränderte sich nichts. Sie bleiben weiterhin bei 3,9%.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Fortführung der schwarz-gelben Koalition stieg in den vergangenen Tagen auf nahezu 100%, wurde mit den jüngsten Umfragedaten aber wieder etwas abgemildert. Immerhin deutliche 88,4% (+18,6%) sprechen momentan dafür. Somit bleibt für die Große Koalition eine Restwahrscheinlichkeit von 11,6%.

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