Mittwoch, 2. Januar 2013

Prognosewerte vom 02.01.2013


Prognosewerte vom 02.01.2013


Zweitstimmenanteil:




CDU/CSU40,78%
SPD26,08%
FDP4,90%
Die Grünen14,10%
Die Linke7,25%
Piratenpartei2,99%
Sonstige3,90%

Zweitstimmenanteile im zeitlichen Verlauf:





             
Koalitionswahrscheinlichkeiten:





CDU/CSU und FDP43,00%
CDU/CSU und SPD45,96%
SPD und Grüne11,03%

Regierungskoalition bei prognostiziertem Wahlausgang: CDU/CSU und SPD


Koalitionswahrscheinlichkeiten im Verlauf:



Wahrscheinlichkeit für einen Parlamentseinzug:


Die Linke100,00%
FDP47,27%
Piratenpartei0,00%



Wahrscheinlichkeit für die Kanzlerschaft:



Angela Merkel88,97%
Peer Steinbrück11,03%

Kanzlermeter im Verlauf:





Modellmomentum:

CDU/CSU (+ 1,55%)

Negativmomentum:

SPD (- 2,92%)

Seit Silvester hat sich bei der Zweitstimmenverteilung nichts getan. Da in der Regel während der Feiertage keine Umfragen durchgeführt werden, lassen auch neue Werte der Institute auf sich warten. 

Gegenüber der Vorwoche klettert die Union noch einmal um fast ein halbes Prozent von 40,3% auf 40,78%. Innerhalb dieser Woche erreichte sie mit 40,8% ihr vorläufiges Maximum.
Die SPD hingegen nähert sich ihrem Tiefstwert (24,81%, 4.12.2012) und verliert 0,56%. Damit erreicht sie nur noch 26,08%. Die Chancen, den Kanzler zu stellen, haben sich um 5,89% verschlechtert. Nur noch 11,03% Wahrscheinlichkeit verfallen auf Rot-Grün und Peer Steinbrück. Die Partei liegt so fast 3% unter ihrem gewichteten Umfragedurchschnitt. Dabei ist ein Sieg mit kleinem Vorsprung bei der Landtagswahl in Niedersachsen bereits einkalkuliert. Für die kommenden Sonntagsfragen im Bund ist mit einem Zustimmungsrückgang zurechnen. Je nach Umfragestimmung und Ausgang der Niedersachsenwahl ist nicht auszuschließen, dass Peer Steinbrück bereits im Januar zum chancenlosen Kandidaten wird.
Die FDP balanciert weiterhin auf der Fünfprozenthürde. An diesem Mittwoch liegt sie wieder darunter. Nur noch 4,9% (-0,15%).
Die Grünen verlieren nur leicht um 0,07%, setzen mit 14,1% aber erneut ihr vorläufiges Minimum. Immerhin noch 0,8% besser als der gewichtete Umfragedurchschnitt.
Diesen kann die Partei Die Linke nur um 0,03% übertreffen. Sie steigt aber um 0,19% auf nun 7,25%. Dennoch, ein neuer Höchstwert.
Bei den Piraten tut sich so gut wie nichts. Sie verlieren um 0,02% und liegen jetzt bei 2,99%. 

Langsam, aber sicher, deutet sich nun auch im Modell eine Große Koalition an. Während die schwarz-gelbe Option bei konstanten Werten täglich an Wahrscheinlichkeit verliert, erhöhen sich die Chancen für Schwarz-Rot. 

Die Bundestrends sind eindeutig. Die Union geht gestärkt in dieses Wahljahr, die SPD muss sich achtzehn Tage vor der Niedersachsenwahl mit den Schwächen ihres Kanzlerkandidaten befassen. Doch dieser Vorteil für die CDU könnte bei der Landtagswahl keine Rolle spielen, wenn die FDP an einem Parlamentseinzug scheitert. Jedoch polarisiert Philipp Rösler zum richtigen Zeitpunkt und die öffentlichen Diskussionen um die Parteiführung bescheren den Liberalen breite Aufmerksamkeit. Ziehen sie in den Landtag ein, erhöhen sich auch deutlich die Chancen für einen Bundestagseinzug. Scheitern sie in Niedersachsen, so dürfte ein Führungswechsel in der Bundespartei anstehen, mit dem die Wählergunst sicher verbessert werden wird. Ob mit oder ohne Rösler - die Chancen der FDP stehen besser, als es die Zahlen derzeit hergeben. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen